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Warum brauchen Unternehmen mehr Werte und weniger Fakten?

 

Die deutsche Arbeitskultur ist im internationalen Vergleich besonders faktenlastig. So wird beispielsweise meist bis kurz vor einer Präsentation an den Inhalten geschraubt und gefeilt. Doch reicht das „Was“ aus, um als Unternehmen erfolgreich zu sein? Wir finden, dass das „Wie“ hinzukommen muss, und zwar in Form von Unternehmenswerten und deren Einsatz.

Fakten versus Werte

Stellen Sie sich Folgendes vor: Ein Unternehmensinhaber hat sich grundsätzlich mit der Beziehung von Fakten und Werten beschäftigt. Nun ringt er mit sich, worauf er bei der nächsten Betriebsversammlung den Schwerpunkt legen soll. Schließlich wirft er eine Münze: Zahl steht für Fakten, Kopf für Werte. In der Regel wird die imaginäre Münze nicht auf dem Rand stehen bleiben. Doch genau das wäre zu wünschen, langfristig gesehen sollte die Kommunikation des Unternehmenslenkers ausgewogen sein.

Doch leider liegt in der heutigen Arbeitswelt der Schwerpunkt klar auf den Fakten. Das Verhältnis von Fakten und Werten gestaltet sich nicht gleichberechtigt.

Und die zwei Seiten der Medaille werden nicht gleichberechtigt behandelt.

Auch weil es den Menschen leichter fällt, die Fakten zu priorisieren, als mit Werten zielgerichtet umzugehen.

Unsere technisch geprägte Welt richtet sich vorrangig an Fakten und den dahinterliegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten aus. Die modernen Naturwissenschaften ermöglichen es, Daten in einer Breite und Tiefe zu beschaffen, wie es zuvor nicht vorstellbar war. Der Mensch verfügt inzwischen massenhaft über Daten aller Art. Und genau das prägt die Unternehmenskulturen: Fakten, Strukturen, Prozesse und Ergebnisse dominieren.

Dem hochtechnologischen Riesen steht ein wertemäßiger Zwerg gegenüber.

Dabei liegt in den Werten eine ungeheure, bisher meist ungenutzte Kraft. Ich gehe so weit zu behaupten, dass die Entfesselung der Wertepotenziale heutzutage den entscheidenden Unterschied macht, um Unternehmen in großartiger Weise nach vorne zu bringen. Aber warum tut man sich mit der Nutzbarmachung der Werte so schwer? Warum weiß man so wenig über das Wesen der Werte? Und eine weitere Frage, die sich stellt: Was kann jeder Einzelne dazu beitragen, dass Werte künftig eine ähnlich wichtige Rolle spielen wie Fakten?

Bisher werden in den Unternehmen Werte meist wenig präzise definiert. Sie werden proklamiert, in Broschüren gedruckt und mitunter so hoch aufgehängt, dass man bequem darunter durchlaufen kann. Die Angelsachsen sprechen hier vom „Website-Talk“. Was steckt dahinter?

Warum Werte so wichtig sind

Ein Beispiel aus unserem Unternehmen soll zeigen, warum Werte wichtig sind. Im Zuge unserer strategischen Überlegungen in letzter Zeit sind wir darauf gekommen, dass unsere primäre Zielgruppe, Führungskräfte, vor Herausforderungen steht, die wir noch nicht stark genug adressiert hatten. Bisher setzten wir zuerst beim Individuum an, bei seinen Werten, Fähigkeiten und Neigungen. Das ist zweifelsohne wichtig und bleibt es auch in der Zukunft. Aber die intensive Beschäftigung mit den Werten unserer Zielgruppe – also damit, was den Führungskräften wirklich wichtig ist – ließ uns erkennen, dass der zentrale Schmerz ein anderer ist. Er ging vom Zusammenspiel im Team aus. Oder vom Symptom her gesprochen: Es klappt nicht im Team. So kann die Vision der Führungskraft nicht wahr werden. Da drückt der Schuh. Daraufhin entwickelten wir ein neues Diagnostikinstrument auf der wertewissenschaftlichen Basis von Robert S. Hartman: Das profilingvalues Teamrollen-Tool. Damit kann man sich selbst rasch und einfach einschätzen und von anderen einschätzen lassen. Neun verschiedene Teamrollen decken alle nötigen Aspekte fruchtbarer Teamarbeit ab und können im teamdynamischen Modell von profilingvalues klar verortet werden. Somit entsteht rasch eine messerscharfe Skizze der aktuellen Situation. Und dann ist es ein Leichtes, die richtigen Schritte einzuleiten, damit das Zusammenspiel im Team richtig gut läuft. Die Nachfrage ist enorm. Wir haben wertemäßig den richtigen Nerv getroffen.

Der Blickwinkel entscheidet

Gerne werden Fakten als objektive Realität gepriesen. Aber stimmt das? Kommt es nicht viel mehr auf den Blickwinkel des Betrachters an? Schauen Sie sich die folgenden beiden Bilder an. Was sehen Sie?

Ich erkenne vier Motive: oben Hase und Ente, unten junge Frau und alte Frau. Tun Sie sich schwer damit? Das ist völlig normal. Strengen Sie sich an. Nehmen Sie sich ruhig etwas Zeit, um die vier Bedeutungen zu erkennen, die in den zwei Zeichnungen zu finden sind.

Dieses einfache Beispiel zeigt: Es gibt keine objektive Realität. Vielmehr hat jeder seine eigene Art der Wahrnehmung. Das liegt daran, dass jeder Mensch jegliche Information – ob sie aus seinem Umfeld oder aus seinem eigenen Selbst stammt – bewertet. Das heißt, er gibt ihr eine subjektive Bedeutung.

Wir bewegen uns also in einer Landschaft subjektiver Realitäten.

Darin spielt sich das menschliche Erleben ab, das unweigerlich damit verbunden ist, dass wir Wahrnehmungen sortieren und bewerten, also auch an unseren Werten messen. Vielen Menschen ist allerdings diese unauflösliche Verbindung von Fakten und Werten nicht (mehr) bewusst

Story

Eine Führungskraft vermittelt bei der Erläuterung der neuen Unternehmensstrategie nicht nur die Fakten, sondern bringt dabei ihre eigene Bewertung derselben ein. Sie erwähnt Zahlen wie Umsatz je Produktvariante und Region, Betriebs- und Marketingkosten sowie Deckungsbeitrag. In die Bewertung fließen weitere Faktoren ein: die Qualität der Kundenbeziehungen, die Leistung der neuen Geschäftsleitung, die schlechten Ergebnisse bei der Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein gravierender Mobbingfall. In den letzten Jahren hat es starke Wachstumsschmerzen gegeben. Das zuhörende Team wiederum bewertet diese bereits bewerteten Fakten erneut subjektiv. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstellen also jeweils ihr eigenes Bild im Kopf. Wenn es weitererzählt wird, kommt die nächste Wertung bzw. Färbung hinzu. So entstehen im Übrigen auch Gerüchte.

Wie Emotion wirkt

Man sieht also, dass Fakten und Werte untrennbar miteinander verwoben sind. Tragen Sie dieser Tatsache in Ihrem Alltag Rechnung? Verbinden Sie beispielsweise die Präsentation eines Jahresbudgets bewusst mit Emotionen, die Sie empfinden und bei anderen auslösen (wollen)? Unbewusst ja. Aber bewusst und steuernd wahrscheinlich noch zu wenig. Vermutlich ist hier Luft nach oben. Machen Sie sich klar, dass nur von Emotionen starke Wirkungen ausgehen. Wenn eine Person bewertet, spricht sie zum Beispiel davon, wie etwas sich anfühlt, wie ihr etwas gefällt, ihr guttut, sie anspringt, sie abstößt, Ekel weckt, sie anzieht oder betrübt macht.

Meistens verorten Menschen – zumindest im Berufsleben – Fakten und Werte, mit denen sie es zu tun bekommen, nicht auf gleichem Niveau. Dennoch sind sie gleichberechtigte zwei Seiten ein und derselben Medaille. Die Fakten sind klar und nachprüfbar. Sie kommen als aktuelle Information daher und bekommen automatisch Gewicht. Die Bewertungen der Beteiligten geschehen teilweise unsichtbar und lassen sich nur aufwendig erfassen oder nachprüfen. Sprechen die Leute ihre Gedanken nicht aus, können diese keine Bedeutung entwickeln.

Aber wer kennt das nicht:

Nach der Präsentation beginnt der Flurfunk zu senden.

Die Bewertungen der Fakten verbreiten sich wie ein Lauffeuer, werden unterschiedlich wahrgenommen, verarbeitet und weiter kommuniziert. Grund genug, vor allem als Führungskraft oder Teamleitung vorab darüber nachzudenken, welche Kombination aus Fakten und Werten man vermitteln will. Da viele jedoch wenig über die Natur der Werte und ihren geeigneten Einsatz wissen, halten sie sich lieber an die Fakten. Denn diese sind ja vermeintlich gesichert. Das aber stimmt nicht! Denn sie werden erst durch die persönliche Bewertung tatsächlich erlebt. Erst dann wirken sie: Bei den zuhörenden Menschen passiert in der Folge unter Umständen etwas ganz anderes, als sich die präsentierende Person gewünscht hat. Und das lässt sich verhindern, indem Sie Werten die gleiche Bedeutung beimessen wie den Fakten.

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